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Bericht zum Fachtag „Umgang mit Fremdheit in FAM“

 

 

Die Mitglieder des Dachverbandes Familienaktivierung trafen sich zum  traditionellen Fachtag und zur Mitgliederversammlung am 10.11.2016 in Berlin. Der diesjährige Fachtag beschäftigte sich mit der Themenstellung „Umgang mit Fremdheit in FAM“. Diese Themenstellung hat offenkundig in der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion eine gewisse Hochkultur. Gleichwohl  finden und fanden sich in der praktischen Arbeit immer wieder Anknüpfungspunkte, bei denen sich die Fachkräfte mit ihrem eigenen Umgang mit Fremden und Fremdheit auseinandersetzen müssen. So war die Veranstaltung weniger auf die Vermittlung etwaiger Kenntnisse in der interkulturellen Arbeit ausgerichtet, vielmehr fokussierte sie den persönlichen Umgang und die Reflexion eigener Handlungsstrategien der in der Krisenintervention tätigen Teilnehmenden. Die Workshops waren somit darauf ausgerichtet, sowohl die praktischen Erfahrungen der Teilnehmer zu nutzen, die Rolle der Fachkräfte im Umgang mit Fremdheit zu reflektieren und erweiternd daraus Optionen für die Handlungsebene im Rahmen der familiären Krisenintervention abzuleiten.

 

Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Mitgliedseinrichtung GEFA, begrüßt werden konnten ca. 30 Teilnehmende aus 9 Mitgliedseinrichtungen des Dachverbandes. Dem Ansinnen, eine möglichst breite Möglichkeit des Austausches der Fachkräfte zu schaffen, wurde neben der Durchführung von themenbezogenen Workshops entsprechend ebenfalls Raum gegeben.

 

 „Fremdheit und Ich - Selbstreflexion zum Thema“ war der inhaltliche Schwerpunkt des von Julia Kölver (GEFA Berlin) angebotenen Workshops. Britta Obernolte und Petra Przybylski vom Jugendhof Gotteshütte fokussierten in ihrem Workshop „Sozialpsychologische Aspekte vom Eingliedern und Ausgliedern des Fremden und Austausch zu Erfahrungen in der Arbeit mit ethnozentrierten Menschen“. Stephan Schorn (Raphaelshaus Dormagen) und Rüdiger Pieper (Waisenstift Varel) nahmen in ihrem Workshop  „Fremdheit- fehlende Sprache und Kindeswohlgefährdung - praktische Ideen zum Thema“ Aspekte eines von den Fachkräften diesbezüglich zu führenden Wertedialogs in den Blick.

 

In der gemeinsamen Auswertung des Fachtag konnte resümierend festgestellt werden, dass sich die Kernaspekte aktivierenden Arbeitens, auf die sich das FAM gründet, wie z. B. die Haltung der Fachkräfte gegenüber den Familienmitgliedern, der Methodenbezug, die konsequente Lösungs- und Ressourcenorientierung, die Ziel- und Auftragsbezogenheit, die Konzepte der Ermutigung etc. auch im Bereich der Begegnung mit Fremdheit als gewinnbringende Rahmung außerordentlich bewährt haben.

 

Rüdiger Pieper

Auswertung Evaluation der Erstbogen zur Evaluationseröffnung
Auswertungen von 34 Familien von Februar 2015 bis August 2016
Auswertung Evaluation der Erstbogen zur
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FamilienAktivierungsManagement als Kriseninterventionsprogramm setzt dort an, wo es gilt, die Lebens- und Entwicklungsbedingungen von Kindern in ihren Familien zu stärken und den Kindesschutz zu sichern.

 

Der  Dachverband für Familienaktivierung e. V.  vertritt die Anliegen von Einrichtungen, die das Programm des „FamilienAktivierungsManagement“ (FAM) durchführen und die sich deren Grundannahmen und Haltungen im Rahmen ihrer ambulanten,  teilstationären oder stationären Arbeit verpflichten. Ziel ist es,  Familienaktivierung weiterzuentwickeln und zu fördern.

Der  Dachverband für Familienaktivierung e. V.  ist die gemeinsame Interessenvertretung nach „Innen“ und „Außen“. Dazu

 

 

  • unterstützen wir den offenen Informations- und Wissenstransfer zwischen unseren Mitgliedseinrichtungen
  • ermöglichen wir den kollegialen Ausstauch durch Regional- und Fachgruppen. Durch die gemeinschaftliche Arbeit in Gremien werden Standards weiterentwickelt und den Bedarfen der Jugendhilfelandschaft angepasst
  • bieten wir regionale Solidargemeinschaften, die sich inhaltlich und praktisch unterstützen
  • werden im Rahmen von bundesweiten Treffen neue innovative Projekte der Mitgliedseinrichtungen  vorgestellt.
  • bieten wir neu hinzukommenden Mitgliedseinrichtungen durch bereits erfahrene und sich in regionalen Bezügen befindlichen Mitgliedseinrichtungen konkrete Unterstützung
  • beraten wir unsere Mitglieder bei der Konzeptentwicklung und in deren  Qualitätsentwicklung
  • sichern wir die Qualität im Hinblick auf die entwickelten Standards u.a. durch die Initiierung und Durchführung von Evaluation familienaktivierender Angebote
  • haben wir differenzierte Weiterbildungsangebote entwickelt, die eine sich an den Standards orientierende Mitarbeiterqualifizierung sichergestellt
  • stellen wir eine bundesweite Öffentlichkeitspräsenz durch die Veröffentlichung von Fachliteratur, Pressearbeit, Fachtagungen, Fort- und Weiterbildungsangeboten her
  • würdigen wir bisher geleistete familienaktivierende Tätigkeit öffentlich, z.B. durch Ausschreibung eines Förderpreises
  • setzen wir  Qualitätsmaßstäbe für familienaktivierendes Arbeiten und tragen dazu bei, dass dieses Arbeitsfeld in der Fachöffentlichkeit positiv wahrgenommen wird
  • unterstützen wir die wissenschaftliche Auseinandersetzung und Weiterentwicklung familienaktivierender Methoden